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12. Februar 2012
 

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[QUOTE](=Edgar) Wenn der Druckverlust eines Systems {der Wasserrohre} grösser ist als der Eingangsdruck, ist die projektierte Durchflussrate nicht erreichbar. Sprich: Dieser Betriebszustand ist physikalisch unmöglich.
Es wird weniger Wasser transportiert, in unserem Fall weniger als 17 cbm/sec. Durch diese niedrigere Flussrate sinkt der Widerstand.
Letztendlich srömt maximal genau so viel Wasser durch das Rohr, dass der gesamte Eingangsdruck verzehrt wird und am Ende nur druckloses Wasser austritt.[/QUOTE]

Antw.:
Die Berechnung liegt so lange falsch, wie hoher Durchsatz von Strömung erstrebt wird, und das liegt am Projektierungsfehler: Denn man kann mit hydraulischen Druckleitungen keine Turbinen antreiben, das ist widersinnig. Hydraulischer Druck setzt sparsame Wasserabnahme voraus und Anwendung nur auf hydraulische (langsam laufende) Maschinen mit grohssen Kräften. Umsetzung auf mehr Umdrehungen nur nachgeschaltet durch Transmission/Getriebe möglich.

Im Londoner Strahssenuntergrund waren es über 200 bar, die dort vorher durch Expansionsdampfmaschinen mit Pumpen eingepresst worden sind.
Man kann im Bergland statt dessen Steigleitungen mit Wasserauffüllung aus gröhsserer Höhe nehmen, allerdings sind 200 bar gar nicht erforderlich, es reichen 40 bar (bei 400 m Höhenunterschied), wenn das Druckwasserrohr im Talboden für die angeschlossenen Maschinen mehrerer Betriebe innen absolut glatt und knielos gewählt und verlegt wird.
In London/UK waren es gusseiserne Rohre mit ziemlich dicker Wandung, dazu auch schmiedeeiserne Stücke. Schliesslich waren es in London ja auch mehrere zehn Kilometer lange Strecken. Von wegen nach 1 km schon druckloses Bachwasser! Und dabei waren dort die Rohre nicht 1 m im Durchmesser, sondern nur ca. 16 bis 20 cm im Durchmesser. Wahrscheinlich waren die Briten - auf Grund natürlichem Intelligenzquotienten - klug genug, die Rohre innen glatt zu gestalten, alle Grate zu vermeiden, und statt Kniebiegungen nur ausladende Bogenbiegungen zuzulassen. Sicher haben sie zur Schlüpfrigmachung auch Öl beigemischt. Heute nähme man unschädliches Creeping Fluid. Denn dieses Wasser war ja nicht als Trinkwasser vorgesehen, sondern nur als Maschinenwasser für ausschliesslich hydraulische Maschinen ohne Wasserverschwendung. Deswegen brauchten sie auch nicht so hohen Durchsatz pro Sekunde.
Wie ich höre, denkt man darüber nach, in verbesserter Form das alles teilweise wieder einzuführen - für miteinander verbundene Betriebe, dabei auch das BRITISCHE PATENT der NEW HYDRAULICS nach Gaetano Sallusto (UK 127,815 von 1920) wieder zu berücksichtigen.
Denn Impulsstöhsse in der Impulswasserkraft dürfen,
wie erwiesen ist, s e h r ~ k u r z sein, da es für eine Stohsübertertagung nach dem 2. Newtonschen Axiom ausreichend ist, wenn die vorhandene, gerichtete Kraft sich auf eine bewegbare Masse (gegen deren Widerstand oder Beharrungstendenz) durch Berührung überträgt, so dahs die Kraft weitergegeben wird, auch wenn sie sich dadurch infolge der Widerstände verringert. Es ist schon bedeutsam, dahs manche "befürchten", diese New Hydraulics Sache könnte nach Australien gehen.

---hdito ~*~

 

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