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13. Februar 2012
 

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Abenteuer Wissen

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Guten Tag,

- die Sendung steht in keinen Zusammenhang mit dem Titel.

- Die Mechanismen von Krisen ist schon seit sehr langem bekannt: z.B. nach den 30. durch John M. Keynes, Charles P. Kindleberger, Hyman Minsky, John K. Galbraith, ...

- Es wird den Eindruck erweckt, dass es schon immer Krisen gab (17xx, 18xx,1929, 2001, heute). Dabei werden wissentlich die 30 Jahre nach den Krieg (1950-1980) wo die Finanz, aufgrund der älteren Krisen, stark reguliert wurde und es keine Krisen gab "vergessen"...

- Es werden die Gier und die Banker als Auslöser der Krise dargestellt obwohl die Politik die primäre Schuld trägt (Deregulierung der Finanzmärkte ab 1980). Beim amerikanischen Fußball kann man nicht die Spieler blamieren sich durchzuprügeln, sie halten sich nur an den Regeln. Derjenige der blamiert werden muss, ist derjenige der die Regeln geschrieben hat. Es gilt das selbe für Bänker und Politiker.

- Und wenn wir schon nach Verantwortlichen suchen, da gibt es neben die Politiker (die die Regeln aufgestellt haben) eine andere Gruppe: die mainstream Medien die diese Deregulierungsideologie verteidigt und als unausweichlich zu präsentieren, ohne wirklich Platz für Kritiker einzuräumen (außer als Satire). Also die "Experten", "Redakteure"... (Siehe Noam Chomsky für eine wissenschaftliche Analyse der Propaganda-Mechanismen in westliche Medien - Wikipedia: "Propagandamodell", auf Deutsch leider nicht komplett, Englisch besser).

- Zum Thema BGE, da hat sich npaulus schon ausgetobt. Da gibt es nichts hinzu zu fügen...
Aber das Thema trinken... "Gibt den Menschen nicht weniger Arbeit, ihr macht sie dann zu Trinkern" - diese Rhetorik gab es immer in Zeiten wo die Regelarbeitszeit reduziert wurde, seit den XIX Jahrhundert...
Die Menschen werden dann faul, wollen nicht mehr arbeiten, ... bla bla ...
"Der Mensch erst was leisten bevor er was verdienen", mit so eine Rhetorik wäre jedes Neugeborene tot. Der Mensch hat ein Recht zu sein, in Freiheit, Gleichheit und Sicherheit (Existenzsicherheit: Nahrung, Bildung, materielle Grundversorgung,...). Das alles sind Rechte und per Definition hat sie der Mensch vorneweg, er muss sie nicht "verdienen" (gegenüber wem?)...


Also wie man sieht, eine für mich sehr schlechte Sendung.
Nur Klischees, keine Bildung und kein "Wissen".

Ein schönen Tag noch.

 

Hi!

ich habe die oben genannte Sendung noch nicht gesehen, darum kann ich eigentlich zur Kritik zu dieser Sendung nichts konstruktives beitragen. Allerdings wollte ich es nutzen um grundsätzliche Kritik an den sog. Wissenssendungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu üben.

Es gibt sicherlich einige Ausnahmen (Alpha-Centauri, Quarks&Co), allerdings finde ich verschiedene Format nicht passend hier.
Mein Frust hat sich gestern beim Betrachten der Sendund über das "Sonnenfeuer" gebildet.
Fachlich waren viele interessante und sicherlich richtige Informationen enthalten, allerdings gefällt mir diese Senstationsdramatik, die dort aufgebaut wird nicht. Das lässt sich zum einen durch die Texte belegen ("völlig neue, revolutinäre Technik", "die besten Wissenschaftler aller Länder", "pure Energie", 520 Menschen verfolgen ein Ziel [lange dramatische Pause] die kontrollierte Fusion"). Das ist alles größtenteils sicherlich richtig (wenn auch nicht zu 100% oder nur in Teilaspekten), aber das wird der Materie meiner Meinung nach nicht gerecht. Wenn ich so etwas sehen will, schau ich mir Planetopia, Galileo oder die <ironie> tollen Dokumentationen auf N24 </ironie> an. Aber wenn ich mich im Terrain der GEZ unterstützten Sender bewege, dann erwarte ich ein Niveau, das ich sonst nicht bekomme.

Um den zum Thema zurück zu kommen, wenn ich die Kritiken über die Sendung über das Geld betrachte, sehe ich, dass es vielen so geht. Dass viele eine gewisse Quälität mit ARD, ZDF, ... verbinden, sie verlangen. Und wenn ich mich nicht dagegen wehren kann, die GEZ zu zahlen, dann sollte man doch das recht haben, bessere Kost geliefert zu bekommen, als bei den Privaten.

Grüße DJSlimer

 

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